Archiv für den Monat: April 2016

Emanzipation zerstört die Erotik

Ein interessanter Artikel der Sueddeutschen Zeitung mit einem klaren Bekenntnis gegen Gleichberechtigung mit schönen Zitaten wie

„Egal, wie oft der Mann die Spüle schrubbt oder im Supermarkt einkauft, egal wie gut Mann und Frau miteinander kommunizieren oder wie feinfühlig sie aufeinander eingehen, die Frau wird ihren Mann deswegen nicht sexuell anziehender finden“,

Schon tragisch. Da bemüht sich der moderne Mann seit Jahren um die Aktivierung seiner Soft Skills…. Und dann bekommt er genau das aufs Brot geschmiert: zu angepasst, um anzutörnen.

In gleichberechtigen Beziehungen bilden Paare ein eingespieltes Team, das sich Kindererziehung, Haushalt und Unterhalt kameradschaftlich teilt. Reibungen gibt es kaum mehr. Doch genau diese fehlende Reibung wirkt sich negativ auf die Lust aus: Aus Frau und Mann wird Mama und Papa, zwei geschlechtsneutrale Wesen. Es wird gekuschelt, nicht gevögelt.

Der tolerante, fürsorgliche Mann, mit dem wir zusammenleben wollen, ist nicht der Mann, mit dem wir schlafen wollen – und umgekehrt.

Und, Männer, merkt euch das:

„Ich will, dass er sich eben nicht darum kümmert, ob ich mich gut fühle. Dass er einmal nicht der gute Ehemann ist – sondern die Führung übernimmt.“